Das KI-Tool „Verainfacher“: Texte für Bildung & Vermittlung verständlicher gestalten

Das Verainfacher-Tool kann helfen, die Sprache von Ausstellungstexten, Broschüren oder Audioguides auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten verständlich zu gestalten. Am 25. März erfahrt ihr, wie das dialogische KI-Tool im Kulturkontext funktioniert. Live-Test inklusive!

Historische, gesellschaftliche oder künstlerische Inhalte für verschiedene Zielgruppen ansprechend und verständlich aufzubereiten, ist eine große Aufgabe – für die es immer auch eine wandlungsfähige Sprache braucht.

Zu viel Text?

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Der Griff zu KI-Tools liegt nahe, wenn Texte wieder und wieder angefasst werden müssen. Doch in puncto Einfache oder gar Leichte Sprache haben Sie den Ruf, mittelmäßige Ergebnisse zu liefern, die für Menschen mit Lernschwierigkeiten keinen wirklichen Mehrwert bedeuten.

Am 25. März 2026 könnt ihr ein gemeinnütziges Tool kennenlernen, das von Beginn an gemeinsam mit einer Zielgruppe aus Expert:innen in eigener Sache entwickelt wurde – und im Berliner Futurium gerade für den Kulturkontext erprobt wird.

Statt auf eher starre Konzepte wie Einfache oder Leichte Sprache setzt der „Verainfacher“ auf Verständnis durch Nachfragen. Nutzende können Texte aus verschiedenen Quellen (Screenshots, Fotos, geschriebener und gesprochener Text) in Echtzeit interaktiv vereinfachen: Der Verainfacher bietet Fragen, Erklärungen und Wiederholungen an – so lange, bis der Text-Inhalt wirklich verstanden wird.

“Einfach Futurium – Zukünfte entdecken mit dem Verainfacher” ist ein Anschlussprojekt des „Verainfacher”. Es nutzt das KI-gestützte Dialog-System, um Ausstellungsinhalte des Futuriums für Menschen mit Lernschwierigkeiten auf Basis geprüfter und kuratierter Informationen zugänglich zu machen.

Ablauf

Zunächst gibt es Input zum “Verainfacher”, zur Kooperation mit dem Futurium und zu den Rahmenbedingungen, unter denen das Tool auch in eurer Institution eingesetzt werden könnte. Dann testet ihr die Anwendung live und reflektiert im Anschluss über die Möglichkeiten, sprachliche Barrierefreiheit in eure Arbeit zu integrieren.

Der Referent

Porträtfoto Stefan Friese

Stefan Friese leitet das “Verainfacher”-Projekt. Er ist studierter Sinologe, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler und hat zwei Start-ups zur digitalen Inklusion mitgegründet. Er verantwortet seit 2019 bei der KOPF, HAND + FUSS gGmbH Modellprojekte zur Inklusion von und mit Menschen mit Behinderungen.

Wann & wo?

Mittwoch, 25. März 2026, 15:30 – 17:00 Uhr

Technologiestiftung Berlin | Grunewaldstraße 61-62 | 10825 Berlin

Für wen?

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Veranstaltung richtet sich an Berliner Kulturakteur:innen aller Sparten: 

– landes- und bezirksgeförderte Einrichtungen

– bezirkliche Kultureinrichtungen 

– Gruppen und Einzelpersonen der Freien Szene 

Wie?

Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeplätze sind begrenzt. Die Anmeldung erfolgt über das untenstehende Formular oder per E-Mail: